Verfahren

Was ist ein Flächennutzungsplan (FNP)?

Der FNP ist ein vorbereitender Bauleitplan, der die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung einer Stadt darstellt. Er ist das Ergebnis eines grundsätzlichen politischen sowie fachlichen Planungsprozesses einer Stadt. Seine Inhalte richten sich nach den Vorschriften des § 5 des Baugesetzbuches (BauGB).

Der FNP hat keine unmittelbare rechtliche Wirkung gegenüber dem Bürger, sondern enthält lediglich behördenintern bindende Vorgaben bzgl. des Inhalts von Bebauungsplänen sowie unverbindliche Hinweise zur Entscheidung über Genehmigungen von Vorhaben. Flächennutzungspläne müssen von der übergeordneten Verwaltungsbehörde (Innenministerium Schleswig-Holstein) genehmigt werden und sind für die Entwicklung nachgeordneter Planwerke bindend.

Bei der Aufstellung oder Änderung eines Flächennutzungsplanes sind die übergeordneten Ziele der Raumordnung, Landes- und Regionalplanung zu beachten. Die Darstellungen (Inhalte) des Flächennutzungsplans sind nicht flächenscharf, das heißt, dass bspw. keine Flurstücksnummern angegeben werden. Jede Darstellung bietet einen Interpretationsspielraum für die verbindliche Bauleitplanung.

 

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